Grußwort zum Sonntag, den 29. November 2020, dem 1. Advent.

Liebe Gemeinde, ich grüße Sie und euch herzlich zu Beginn der
1. Adventwoche mit dem Lied für den Anfang der Adventszeit.
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
es kommt der Herr der Herrlichkeit.“

Wir dürfen`s in diesem Jahr zwar nicht singen aber doch wieder hören.

In diesem Jahr sieht alles anders aus.
Auch die Zeit des Advents und der Vorfreude auf das Weihnachtsfest.
Und manch einem ist in dieser Zeit so gar nicht nach Tür-öffnen zumute.
Aber wir gehen schon auf ein großes Fest zu.
„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehren einziehe“
so sagt es der der Psalm 24
.

Ein König wird erwartet, er soll durch offene Türen und Tore
ein-ziehen können.
In uns drinnen wünschen wir sehnlichst wieder solch offene Türen für unser
Leben und unsere Beziehungen zu Familien und Freunden.
Offenheit im Miteinander, Umarmungen gehören dazu, freundliche Nähe,
zugeneigte Ohren, geöffnete Seelenräume, damit das Evangelium, die Frohe
Botschaft Jesu Christi Raum finden kann in uns,
so zu sagen: einen offenen Himmel.
Viel zu oft aber lassen wir anderes und andere in unsere offenen Türen
einziehen, manchmal stürmen sie geradezu hinein.
Deshalb fragt der Psalmist auch zu recht:
Wer ist der König der Ehre? Wen sollen wir einziehen lassen?“
Und die Antwort lautet: „Es ist der Herr Zebaoth“.
Er
ist stark, mächtig, er hat den Erdkreis gegründet, den Bund mit Israel
geschlossen. Er ist in seinem Sohn zu uns gekommen, den die Menschen
auch König genannt haben, der als König in Jerusalem einzog und von den
Menschen „verworfen“ wurde.
Der König, der im Advent zu uns kommt, ist derselbe König, der an
Karfreitag am Kreuz starb. -- Aber er wurde auferweckt,
und das Licht des Ostermorgens scheint nicht nur in der Finsternis,
sondern auch in unsere Adventzeit und in unsere Herzen hinein
und will uns trösten in diesen Zeiten des „gesunden Abstands zueinander“
und Mut machen, darauf zu vertrauen, dass wir nicht verloren gehen.
Die adventliche Botschaft lebt von der Hoffnung, dass Gott uns
entgegenkommt und die Dunkelheit des Ungewissen überwinden hilft.
Das ist es, was die Adventszeit so unverzichtbar für uns macht.
Ich wünsche Ihnen, ich wünsche uns allen, für diese besondere Zeit
des Jahres trotz aller vernünftigen Zurückhaltung und Einschränkung
menschliche Wärme und Nähe, aufbauende Gedanken und den reichen
Segen Gottes
.
Herzlichst Ihr und euer Andreas Börner


Stilles Gebet

Wer in diesen Zeiten den Wunsch hat, eine Weile in der Stille zu sein,
dort zur Ruhe zu finden, vielleicht mit Gott und sich ins Gespräch zu
kommen, für den ist auch weiterhin an 3 Tagen in der Woche,
montags, mittwochs und freitags, jeweils von 11:00 Uhr – 12:00 Uhr
und von 17:30 Uhr – 18:30 Uhr
unsere Kirche offen.


Bis auf weiteres ist für Gottesdienste in unserer Gemeinde zu beachten:

Auch an den kommenden Sonntagen im November feiern wir weiter
Gottesdienst in unserer Kirche. Dies geschieht weiterhin im Rahmen
unseres Hygieneschutz-programms (siehe unten).
Das wird auch bis auf weiteres so bleiben müssen, denn von unserer
Gemeinschaft im Gottesdienst soll Stärkung ausgehen und keine neue
Ansteckungsgefahr.
Die momentan rapide steigenden Infektionszahlen machen es wieder nötig
den Mund-Nasen-Schutz auch während des Gottesdienstes zu tragen.

Die gesetzlichen Auflagen für private und öffentliche Treffen erlaubt nur
aus zwei unterschiedlichen Haushalten, bis zu zehn Personen zusammen-
kommen zu lassen. Das macht unsere Gemeindeangebote in der Woche
unmöglich. So werden wir im November unser Gemeindehaus für
öffentliche Veranstaltungen schließen müssen.

Bleiben Sie alle gesund und hoffen wir, dass die Infektionszahlen im
Dezember so niedrig sind, dass wir in der Advents- und Weihnachtszeit
wieder langsam gemeinsam beginnen können.

 

Die Predigt vom Sonntag und ein Segens-Gebet finden Sie hier.


 
 

Hygieneschutzprogramm

Zu den Predigt-Texten

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