Tageslosung und Wochenspruch

Grußwort

Liebe Gemeinde,

durch die Medien ging es in den vergangenen Tagen: wir sollen die Menschen nicht vergessen, die von den sintflutartigen Regenfällen in diesem Sommer betroffen sind. Mir gingen dazu die folgenden beiden Fragen durch den Kopf:

Was ist wichtig im Leben?
Was macht es wertvoll und lebenswert?


Ist es in den letzten Jahren vielen Menschen schwergefallen, eine Antwort zu geben auf diese Fragen, so ist das in diesem Jahr ganz anders und die Antwort gleichlautend und eindeutig. „Wichtig sind die Menschen, wichtig ist es Freunde zu haben!“
Das erzählen mir immer wieder Eltern, deren Kinder in der Kinderklinik über viele Wochen behandelt werden und deren Familien und Freunde es ihnen ermöglichen, viel Zeit bei ihren Kindern zu verbringen. Sie sind unendlich dankbar für diese Unterstützung, die sie manchmal auch von Menschen erfahren, die sie bis dahin, nicht gekannt haben.

Wie sehr wir den Besuch von Freundinnen und Freunden vermisst haben, ist uns schmerzlich während der Corona-Pandemie deutlich geworden.

Und nach den sintflutartigen Regenfällen? Auch da waren sie zur Stelle und das hat so gut getan nach den Tränen, der Wut, der Fassungslosigkeit und Verzweiflung. Sie waren da:
Menschen, die anpackten und Ordnung in das Chaos brachten;
Menschen, die etwas zu Essen vorbeibrachten, Körbe voller nasser Wäsche abholten und sie wieder sauber, getrocknet und gebügelt zurückbrachten;
Menschen, die sich in den mit Lehm und Schlamm vollgelaufenen Keller stellten und beim Räumen und Putzen zupackten;
Menschen, die ihr Erspartes teilten, um einen ersten Anfang zu ermöglichen; Menschen, die weltweit Anteil nahmen, mit Gebeten. Auch sie leisteten sehr konkret finanzielle Unterstützung; So die afrikanischen Partner-Kirchen mit einer Spende von 20.000, - €. Beschämend fand ich das und zugleich hat mich das tief berührt, denn wir alle wissen, wie sehr unsere Schwestern und Brüder in Afrika nicht nur unter großen Hungersnöten leiden. Ein Bischof aus Tansania meinte dazu: ‚Keine Kirche ist zu arm, um Hilfe zu geben und keine Kirche ist zu reich, um Hilfe zu empfangen‘.

„Ein treuer Freund ist ein starker Schutz, wer den findet, der findet einen großen Schatz" (Sirach 6,14).
Dieser Vers aus dem Buch Sirach, einem biblischen Buch, das zu den Apokryphen zählt und in unserer evangelischen Kirche wenig bekannt ist, macht deutlich, Menschen, die zueinanderstehen und füreinander da sind, für Freunde wie für Fremde, sie sin ein großer Schatz. Sie sind wertvoll und machen das Leben lebenswert. Mitten in aller Not wird in ihnen ein Stück Himmel auf Erden sichtbar und Hoffnung kann wachsen und Mut zu Neuanfängen geben.

Trost, Rat, Unterstützung und Wertschätzung – Menschen brauchen einander vor Ort und weltweit. Möge die große Solidarität und Hilfsbereitschaft angesichts der Katastrophen auch nach den Aufräumarbeiten anhalten und Gestaltungskraft in weiteren Bereichen unseres Zusammenlebens gewinnen. Möge die Wertschätzung des Lebens, der Schöpfung Gottes, uns allen Zukunft schenken, so dass das Reich Gottes mitten unter uns Blüten treibt.

Es grüßt Sie herzlich, Editha Royek


Neue Endeckung- und Entfaltungsmöglichkeiten

auf der Außenanlage der Kita "Arche Noah"

Im Frühjahr 2021 wurde unser Gartenspielbereich durch die Firma NUAS NaturSpielRäume erweitert.

Auch schon die Jüngsten der "Arche Noah" können sich in der Erweiterung der Wassermatschanlage und in dem für sie angelegten Sandkasten mit Matschmulden ausprobieren.


Die neue U3 Kletteranlage bietet den Kindern zahlreiche Kletter-, Kraxel- und Balanciermöglichkeiten und das neuangelegte Weidentipi ist auch sehr beliebt.

In Kooperation mit dem Förderverein der Arche Noah und den Fördergeldern der Stiftung Kreissparkasse "Für uns Pänz" konnte die Ev. Kirchengemeinde Much als Träger dieses große Finanzierungsprojekt stemmen.

Herzlichen Dank an alle Förderer, die uns diesen Traum erfüllt haben.

Die Kleinen und Großen der Kita "Arche Noah"

 

 


Unwetterkatastrophe - Spendenaufruf

Diakonie RWL (Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe), EKiR (Evangelische Kirche im Rheinland), EKvW (Evangelische Kirche von Westfalen) und  Lippische Landeskirche bitten gemeinschaftlich um Spenden für Opfer der Unwetterkatastrophe.

 

Das Konto bei der KD-Bank lautet:

Empfänger: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
BIC: GENODED1DKD
IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

Falls Sie eine Spendenquittung benötigen, schreiben Sie Ihre Anschrift bitte mit in den Verwendungszweck.

Online-Spende

Über diese Links können Sie direkt online auf das gemeinsame Spendenkonto von Diakonie RWL, EKiR, EKvW und Lippischer Landeskirche spenden: Spendenaufruf Unwetter-Katastrophe (link is external)

 

Weitere Informationen und Berichte finden Sie auch auf den Seiten von EKiR und EKaSuR