Hallo, ihr lieben kleinen und großen Besucher unserer Kirche

Unser Archiv: Vergangen, aber noch immer spannend!

Pfingsten, der Geburtstag der Kirche, das Fest der heiligen Taufe, des Heiligen Geistes:

An Pfingsten feiern wir nicht nur, dass der Heilige Geist zum ersten Mal zu den Jüngern hinab kam. Sie sollten verkünden, dass alle sich taufen lassen, an Gott und an seine Liebe glauben sollen. Obwohl in Jerusalem Menschen aus vielen verschiedenen Ländern lebten und nicht alle die gleiche Sprache sprachen, konnte der Heilige Geist sie jede Sprache sprechen lassen. So konnten alle verstehen, was der Heilige Geist zu verkünden hatte.
Was Gott einem sagen will, kann jeder verstehen – egal, welche Sprache man spricht.

Grade in der aktuellen Zeit ist es für viele von uns schwer auf Gottes Worte und seine Taten hören zu können. So ging es auch dem Propheten Elia in der Wüste.
„Geh und verbirg dich“ sprach Gott zu Elia (1.Könige 17, 1-6). Zum einen um ihn vor dem Zorn des Königs Ahab zu schützen, doch auch um ihn für seine zukünftigen Aufgaben vorzubereiten. Elia versteckte sich am Bach Krit. Er war ganz allein und ich frage mich, wie er wohl seine Tage zugebracht hat? Jedenfalls hat Gott gut für ihn gesorgt. Wasser konnte er aus dem Bach trinken und Raben wurden beauftragt ihn mit Brot und Fleisch zu versorgen. Hier lernte Elia eine wichtige Lektion. Er war abhängig von Gott und er erfuhr: Gott sorgt für mich, alles Notwendige bekomme ich, auch in dieser Einsamkeit.
Damit dürfen auch wir uns trösten: Gott sorgt für uns. Wir dürfen träumen vom Besuch auf dem Spielplatz, Eis essen in der Eisdiele, Freunde treffen und all die schönen Sachen. Nach einer "Durststrecke" ist all dies wieder möglich.
Halte durch, Gott sorgt für uns.